Eine passwortcodierte Datei ist immer mit einem Passwort
und einem dazugehörigen Codierschlüssel verschlüsselt.
Vereinfacht ergibt das folgende Gleichung:
Passwort + Codierschlüssel =
Verschlüsselte Datei
Durch das Format, in dem die Datei
gespeichert ist, sind immer die Inhalte der verschlüsselten
Datei (sogenannte "Header") teilweise bekannt, sodass
lediglich eine der beiden Unbekannten auf der linken
Gleichungshälfte gefunden werden muss - das Passwort oder
der Codierschlüssel - um durch einfaches Umstellen der
Gleichung die verschlüsselte Datei vollständig decodieren zu
können.
Mit einem Passwort verschlüsselte Dateien können folglich auf
nachfolgende Grundarten dechiffriert werden:
- Wörterbuch: Bei
diesem Verfahren wird eine umfangreiche Wortliste als
Grundlage für mögliche Passwörter verwendet.
- Brute-Force-Attacke:
Bei diesem Verfahren werden alle möglichen
Zeichenfolgen bestehend aus Zeichen, Ziffern und
Sonderzeichen ausprobiert. Die Dauer dieses
Docodierverfahrens hängt maßgeblich von der
Passwortlänge ab.
-
Schlüssel-Attacke: Dieses Verfahren hat
keine Entschlüsselung des Passworts selbst zur Folge,
sondern eine Entschlüsselung des Codierschlüssels.